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Antworten auf eure Fragen

Hallo ihr Lieben!
Heute möchte ich gerne eure Fragen beantworten, die ihr mir auf meine Bitte hin gestellt habt.
Vorab möchte ich mich für alle Kommentare herzlich bedanken. Ich kann diesen Support, gerade in meiner Startphase, wirklich sehr gut gebrauchen! Deswegen an alle meine Leser oder an alle Leute, die sich unfreiwillig hierher verirrt haben: Hinterlasst doch bitte einen netten Kommentar. PS: Mit hate kann keiner etwas anfangen.
An Evelin, Nele und Saskia möchte ich an dieser Stelle ein großes DANKE aussprechen. Ihr wart von der ersten Sekunde an begeistert von der Idee eines Blogs und seid meine fleißigsten Leser und Kommentatoren. Mit euch habe ich das Gefühl, dass das alles hier doch nicht ausschließlich für meine Eigenbeschäftigung ist, sondern das das hier doch jemand liest.
Nun fangen wir aber mal mit den Fragen an:

Hallo Isabel,
mich interessiert was dich an Büchern so fasziniert, wie bist du auf Lesen gekommen und wie sich jmd. der nicht so viel Liest motivieren mehr zu lesen?


Hm, was fasziniert mich an Büchern? Gute Frage! Zunächst einmal ist es unglaublich schön für mich, in eine andere Welt einzutauchen. Beim Lesen vergesse ich alles um mich herum (wow, diesen Satz hört man echt von jedem Lesefan). Auch einige Sorgen und Probleme. Bei allem was ich mache, gehen meine Gedanken schnell in andere Richtungen. Das kann so ziemlich jeder Mensch bezeugen, der mit mir schon einmal Fernsehen oder eine Netflixserie geschaut hat. Beim Lesen ist das anders. Da bin ich wirklich ganz bei der Sache und im Moment des Buches gefangen.
Wie genau ich zum Lesen gekommen bin, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Ich mochte Bücher schon, als ich noch gar nicht lesen konnte. Damals musste meine Mutter mir jeden Abend etwas aus einem meiner Kinderbücher vorlesen. Die meisten dieser Bücher habe ich heute noch, allerdings sicher verstaut auf dem Dachboden. Vielleicht hole ich sie ja mal wieder raus, wenn ich selbst irgendwann Kinder habe…Als ich dann endlich selbst lesen konnte, habe ich mir immer Bücher aus der örtlichen Bücherei ausgeliehen oder mir welche zum Geburtstag gewünscht.
Meiner Meinung nach gibt es keinen Menschen, der grundsätzlich nicht gern liest. Leute die das behaupten, haben nur noch nicht die richtigen Bücher für sich entdeckt oder dies gar nicht erst versucht. Für jeden einzelnen gibt es mindestens eine Geschichte, die es sich für eine persönlich zu lesen lohnt.
Das habe ich sogar selbst erfahren: Eine Freundin von mir hat nie gerne gelesen. Für sie war ein Buch etwas durch und durch uninteressantes. Das habe ich auch völlig akzeptiert. Bis ich die Edelsteintrilogie gelesen habe. Ich wusste einfach, dass diese Geschichte meine Freundin umhauen würde. Diese Bücher waren einfach wie für sie gemacht! Ich habe ihr gesagt, dass sie zumindest die ersten fünfzig Seiten des ersten Bandes lesen soll. Wenn sie dann nicht überzeugt wäre, würde ich sie damit in Ruhe lassen.
Das Ende der Geschichte ist: Sie hat die Bücher nun schon zwei Mal in Turbo Geschwindigkeit durchgelesen und besitzt sie sogar selber. Alina, falls du das hier gerade liest, ich meine dich. Und ich hoffe, dass ich alles richtig geschildert habe.

Ich weiß ja nicht inwieweit du dich fürs Kochen interessierst, aber ich fände im Bereich Lifestyle vielleicht ganz interessant was du so kochst, wenn du es denn tust


Grundsätzlich koche ich gerne. Auch wenn es selbstüberzeugt klingt muss ich sagen, dass ich es auch relativ gut kann (Man darf sich schließlich auch mal Stärken und nicht nur Schwächen eingestehen). Das Problem ist nur, dass meine Mama unglaublich gut kocht. Wirklich, sie könnte locker ein eigenes Restaurant aufmachen. Gegen meine Mutter sind die Kochkünste von Menschen die „relativ gut“ kochen können gar nichts. Deswegen ist es bei uns zumeist sie, die kocht.
Manchmal mache ich allerdings auch etwas. Ich könnte in Zukunft mal ein paar „meiner“ Rezepte mit euch teilen. Diese sind aber nicht wirklich spannend, sondern eher einfach.

Hi Isi! Ich finde das Buch „Der Ernährungskompass“ total klasse und würde es total toll finden, deine Meinung über dieses Buch zu hören bzw. allgemein deine Meinung über Ernährung (Vegetarier,Veganer...) und was du von dem „Ernährungslifestyle“ heutzutage hältst.
LG Saskia


Okay. Bei diesem Thema muss ich sehr weit ausholen.
Von dem Buch „Der Ernährungskompass“ habe ich natürlich schon gehört und auch darüber nachgedacht, es zu lesen. Allerdings werde ich dies in nächster Zeit erstmal nicht tun. Ich weiß nicht, irgendwie habe ich im Moment nicht die Nerven dazu, mich in solch großem Maße mit Ernährung zu beschäftigen.
Im allgemeinen finde ich das Thema Ernährung heutzutage sehr heikel und kompliziert. In unserer westlichen Welt möchte jeder perfekt sein. Sowohl äußerlich, als auch innerlich. Der Innbegriff von äußerlicher Perfektion ist momentan natürlich dünn und sportlich auszusehen. Dieses Ideal rührt daher, dass viele von uns mehr als genug zu essen haben. Theoretisch können wir wann wir wollen essen was wir wollen. Das wäre aber zu einfach und undiszipliniert. Der heutige Mensch muss stark sein. Den Verlockungen des Alltags standhalten. Relmäßiger Sport und eine gesunde Ernährung sind da natürlich Pflicht. Wer dünn ist, der hat sein Leben in den Augen der Allgemeinheit unter Kontrolle. Derjenige hat sich im Griff. Zum Vergleich: In der längsten Zeit der Menschheitsgeschichte herrschte für die Mehrheit ein Lebensmittelmangel. Unterernährung und Hungertode waren die Folge. Zu dieser Zeit wurde Dünnsein nicht mit Stärke, sondern mit Armut gleichgesetzt. Hingegen wusste man bei Menschen, die „wohlgenährt“ waren, dass sie genug Geld haben mussten, um sich Essen leisten zu können, was als Privileg galt. Sie wurden als begehrenswert und schön angesehen.
Die Ernährung und damit einhergehend das äußere Idealbild des Menschen sind demnach also gesellschaftsabhängig. Nebenbei bemerkt wollen wir anscheinend immer genau das haben, was gerade am schwersten zu erreichen ist. Der Mensch hat das Ziel füllig und rundlich zu sein, wenn er nur bedingt an Essen herankommt und körperlich hart arbeiten muss. Möglichst dünn und fit sein hingegen streben wir an, wenn das Leben gemütlicher wird und uns so ziemlich alles essen der Welt zur Verfügung steht.
Mit dieser Tatsache im Hinterkopf sollten wir das, was heute in der Gesellschaft als schön angesehen wird betrachten. Wir dürfen nicht denken, dass es grundsätzlich das einzig Gute ist sich immer gesund zu ernähren, Sport zu machen und dünn zu sein. Dies wird nur im Moment so angesehen. Daraufhin sollte man sich die Frage stellen: Möchte ich meinen Körper und meine Ernährungsweise wirklich nur verändern, weil es gerade modern ist, dünn zu sein? Möchte ich mich deshalb womöglich kaputt machen? Viele Beantworten diese Frage, wenn wir mal ganz ehrlich sind, mit einem klaren „Ja“. Gesellschaftliche Anerkennung wird nunmal leider groß geschrieben und ist, ebenfalls leider, oft vom Aussehen abhängig. Ich kann es den Menschen die auf das Pferd der Fitness und gesunden Ernährung aufspringen deshalb auch nicht verübeln. Man muss schon sehr stark sein, um sich dem bewusst zu widersetzen und sein eigenes Ding durchzuziehen.
Vegetarische oder vegane Ernährung finde ich grundsätzlich gut. Auch hier muss ich allerdings, ganz der Geschichtsfreak, einen kleinen Zeitsprung einleiten, um meine Sicht der Dinge zu erläutern.
Der Mensch ist von Natur aus ein Allesfresser, d.h. sein Körper ist darauf ausgerichtet, dass er sich von Pflanzen und Tieren ernährt. Das ist biologisch erforscht Leute und da kann mir auch kein Mensch der Welt was anderes erzählen vonwegen, dass Fleisch grundsätzlich schlecht für uns wäre oder so.
Bis vor gar nicht allzu lange Zeit hatte man zumeist ein paar Tiere bei sich zu Hause, von denen man sich ernährte. Diese Tiere hatten bis zu ihrem Tod ein schönes Leben. Die Kühe grasten auf Wiesen, die Hasen liefen im Garten herum. Es herrschte das ganz normale Naturprinzip von fressen und gefressen werden, dass wirklich natürlich ist.
Heute hat sich das Blatt allerdings gewendet. Man bedient sich nicht mehr von dem Fleisch gesunder und glücklicher Tiere. Der Mensch von heute züchtet exzessiv Schweine, Hühner, Rinder etc. und zieht diese mit dem einzigen Ziel auf, so viel Fleisch wie möglich so günstig wie möglich zu gewinnen. Die Tiere werden auf engstem Raum gehalten und mit Medikamenten vollgestopft, damit sie nicht krank werden oder sich gegenseitig umbringen. Auch um Milchprodukte zu gewinnen müssen Tiere heute leiden.
Kurzum: Meiner Meinung nach ist der Konsum von totem Fleisch, so ekelhaft es klingen mag, aber genau das ist es, ganz normal und naturgegeben. Was nicht normal ist, ist der Machtmissbrauch der Menschen der heutzutage oft mit dem Fleischkonsum einhergeht.
Genau das ist doch auch der Grund, warum die heutige gesellschaftliche Bewegung in die Richtung geht nicht Tierisches mehr zu konsumieren. Man weiß, die Tiere die wir auf unserem Teller oder Brot haben, waren von Anbeginn ihres Lebens den schlimmsten Qualen ausgesetzt.
Zum Vergleich: Im Mittelalter gab es, soweit ich weiß, keine Vegetarier oder Veganer. Genauso gab es damals auch noch keine Massentierhaltung. Da könnte man doch auf die Idee kommen, dass diese beiden Pole unumgänglich miteinander verbunden sind.
Kurzum: Aus dem Grund der heute stattfindenden Tierquälerei sehe ich es als völlig legitim an, da nicht mehr mitzumachen. Allerdings zählt für mich das Argument, dass der Mensch von Anfang an nicht dazu gemacht war Fleisch zu essen nicht. Der Mensch hat es mit all seinen Erfindungen und Errungenschaften nämlich bis hierhin geschafft. Und zwar mit Fleischkonsum. Ich will damit jetzt nicht sagen, dass dieser großartig etwas zur menschlichen Revolution beigetragen hat außer, dass so mancher ohne Fleisch vielleicht verhungert wäre. Aber Fleisch hat uns in all den Jahrtausenden auch nicht geschadet oder gar umgebracht.
Viele Veganer nennen zudem das Argument, dass der Mensch das einzige Tier ist, das die Muttermilch eines anderen Tieres trinkt. Mitnichten meine Lieben.
Habt ihr schonmal diese zuckersüßen Instagram Videos gesehen, in denen eine verwaiste Straßenkatze von einer Hundemama aufgenommen wird und es dem Kätzchen sogar gestattet wird, von seiner Milch zu trinken? Aha, der Mensch ist also das einzige Lebewesen, das „fremde“ Muttermilch trinkt?
Auf diesem Gebiet bin ich wirklich kein Experte. Ich weiß nicht, inwiefern Kuh – bzw. andere tierische Milch schädlich für unseren Organismus ist. Was ich allerdings weiß ist: Ich esse Milchprodukte und mein Körper scheint gesund zu sein. Mein ganzes Umfeld nimmt Milchprodukte zu sich und ich habe noch niemals gehört, dass auch nur einer von ihnen daran erkrankt ist. Und zu allerletzt: Der Mensch an sich hat dafür, dass er Jjahrtausende lang etwas vermeidlich so schädliches und unnatürliches zu sich genommen hat, ganz schön lange überlebt. Komisch.
Okay, das war jetzt aber mal wirklich ein krasser Gefühlsausbruch von mir. Jetzt reicht es auch mal.

Hey isi :)
Du weißt ja, dass ich mich für Bücher von fitzek interessiere und ich würde mich freuen wenn du mal etwas dazu schreibst. Mich würde z.B. interessieren was dein Lieblingsbuch von fitzek ist :)

Zu dem guten Sebastian habe ich bereits ein Buch, nämlich sein Debüt, die Therapie rezensiert. Grundsätzlich liebe ich alle Bücher von Fitzek, die ich bisher gelesen habe. Ein wenig mehr als für alle anderen schlägt mein Herz jedoch für „Die Blutschule“ wahrscheinlich, weil es darin schon sehr übernatürlich vor sich geht und mich das Übernatürliche in jeglicher Hinsicht fasziniert. Das heißt aber nicht, dass ich an jeden Scheiß glaube. Ich finde die Vorstellung dass es mehr als das gibt, was der Mensch begreifen kann, einfach nur interessant.
In Zukunft werde ich „Die Blutschule“ mal für euch rezensieren.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, Izzie.

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