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Veränderungen

Hallo meine Lieben!

 

Ich habe mich hier in den letzten Monaten nicht mehr gemeldet. An dieser Stelle könnte ich sagen, dass ich zu viele andere Sachen zu tun hatte und dadurch leider nicht zum Schreiben kam. Das stimmt jedoch nicht. Die Wahrheit ist: Ich hatte keine Lust zu schreiben. Das ist die Antwort auf meine fehlende Präsenz auf dieser Seite. Schlicht und ergreifend: Kein Bock. Keine Motivation. Für mich persönlich ist dies beim Schreiben keine Seltenheit. Es gibt viele Phasen, in denen ich mir denke: Wofür mache ich das hier alles eigentlich? Dabei vergesse ich dann immer, dass ich es für den Menschen mache, den ich schon mein Leben lang kenne, der mir am vertrautesten ist und für dessen Wohlbefinden ich alleine die Verantwortung trage. Nämlich für mich selbst. Und für mich ist das Schreiben das schönste Privileg, das dem Menschen jemals zustand. Deswegen werde ich dieses Privileg von nun an wieder häufiger nutzen.

Der Titel meines Beitrags heißt „Veränderungen“ von diesen finden in meinem Leben gerade eine Menge statt. Wer mich kennt der weiß dass es immer mein Traum war, Deutsch zu studieren. Dieser Traum geht gerade leider noch nicht in Erfüllung, ich bin ihm jedoch schon einen großen Schritt näher gekommen. Ab Oktober studiere ich nämlich Geschichte und Philosophie. Für Deutsch wurde ich an meiner Wunschuni leider nicht angenommen, aber Geschichte und Philosophie zu studieren ist bereits mehr, als ich mir je erträumen konnte. Irgendwann werde ich auch Deutsch studieren können. Da bin ich mir ganz sicher!

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was mit meiner Ausbildung zur Industriekauffrau ist, die ich doch erst im letzten Jahr angetreten habe. Nun ja, auch dieses Thema will ich nicht schön reden: Ich breche meine Ausbildung ab. Und das ist keine Schande! Ich habe früh gemerkt, dass der Beruf Industriekauffrau nichts für mich ist und ich bin stolz, den Schritt in eine neue Richtung gewagt zu haben. Für alle unter euch die auch das Gefühl haben, sie stecken unglücklich in ihrem Beruf fest: Nein, das tut ihr nicht! Wenn man sich sicher ist einen Beruf nicht mehr machen zu wollen dann ist es das Beste sich etwas zu suchen, was man gerne macht! Heutzutage haben wir in Deutschland die Möglichkeit alles zu werden, was wir wollen. Diese Chance sollte jeder von uns nutzen. Vor allem, weil wir dank des demographischen Wandels noch lange genug arbeiten müssen. Da darf diese Arbeit doch zumindest unseren Vorstellungen entsprechen!

Damit möchte ich jetzt nicht sagen, dass einem jeden Morgen die Sonne aus dem A*sch scheinen und man immer „Supi dupi gerne“ zur Arbeit gehen muss. Die guten Tage sollten jedoch überwiegen. Was bei meiner Ausbildung ganz klar nicht der Fall war!

Ich kann natürlich nicht mit einhundert prozentiger Sicherheit sagen, dass mir das Studium gefallen wird. Das kann niemand. Ich kann jedoch ganz klar behaupten, dass ich ein sehr gutes Bauchgefühl habe. Was bei meiner Ausbildung übrigens nie der Fall war. Da ging es eher darum, etwas in der Nähe zu finden, bei dem man gut verdient. Noch etwas dass ich in der Ausbildung gelernt habe: Geld ist nicht alles! Bei weitem nicht.

In diesem Sinne:

 

 Tschüss ihr Lieben!

 

Eure Izzie

 

 

PS: Bald kommen weitere Details zu den aktuellen Veränderungen in meinem Leben online.

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