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Studium

Hallo Ihr Lieben!

 

Endlich kann ich es sagen: Ich bin Studentin! Und das nun schon seit etwas mehr als zwei Monaten. Wie schnell die Zeit vergeht… Ich weiß noch genau wie ich mich gefühlt habe, als ich im Frühjahr endlich den Mut gefasst habe und mich für Studiengänge beworben habe. Ich war verunsichert, ob das wirklich die richtige Entscheidung ist. Jedoch auch voller Hoffnung auf ein erfüllteres Leben. Heute kann ich mit großem Stolz sagen: Es war die richtige Entscheidung, sich zu bewerben und eines der besten Dinge die mir je passiert sind, das Studium an meiner Wunschuni anzunehmen. 

Nicht dass ihr mich falsch versteht: Nein, studieren ist nicht leicht. Aber: 40 Stunden die Woche arbeiten ist auch nicht leicht. Ein Kind zu erziehen ist (bestimmt) nicht leicht. Zur Schule zu gehen ist ebenfalls nicht leicht. Was ist im Leben denn schon leicht? 

Eines muss ich jedoch widerlegen: Das Studium ist nicht so unfassbar schwer, dass es für mich ein unüberwindbarer Berg ist. An manchen Tagen würde ich am liebsten im Bett liegen bleiben. Einige Seminare und Vorlesungen sind so langweilig, dass ich am liebsten auf der Stelle an meinem Platz einschlafen würde. Einige Aufgaben sind wirklich sehr umfangreich und äußerst anspruchsvoll. Dennoch ist es meiner Meinung nach machbar, Geschichte und Philosophie erfolgreich zu studieren. Für andere Fächer und andere Menschen kann ich an dieser Stelle nicht sprechen. Nur von meinen eigenen Einschätzungen.

Ein großer Punkt für ein erfüllendes Studium ist es sicher für die Sache zu brennen, die man macht. Man muss eine Leidenschaft für das aufbringen, wofür man sich da, in den meisten Fällen aufgrund keiner Anwesenheitspflicht, jeden Tag freiwillig aus dem Bett quält und noch nicht mal Geld damit verdient.

Bei mir ist es so. Ich brenne für das, was ich da mache. Ich liebe es, mich mit Geschichte, den Menschen der Vergangenheit, ihren Sorgen, Ängsten aber auch mit ihren Freuden und ihrem Glück auseinanderzusetzen. Dass die Philosophie in meinem Leben so wichtig geworden ist, war reiner Zufall. Ich habe Philosophie nur gewählt, weil ich für Deutsch nicht angenommen wurde. Ich liebe dieses Fach sogar mehr als Geschichte und fühle mich unglaublich geborgen in der Gegenwart von Menschen, die die Begeisterung für Kant, Descartes und deduktiver Gültigkeit teilen.

Auch grundsätzlich fühle ich mich an der Uni sehr wohl. Mit wenigen Ausnahmen sind die Menschen, sowohl Lehrkräfte als auch Kommilitonen, so unfassbar nett! Die Menschen, denen ich anfangs skeptisch gegenüber stand entpuppen sich mittlerweile auch als sehr nette Menschen. Man muss jemanden eben erst besser kennenlernen um urteilen zu können, ob man diese Person mag. Es kann aber auch nicht jeder mit jedem dicke sein und das ist auch völlig okay. Ich jedenfalls bin vollauf zufrieden mit meinem neuen Lebensweg.

 

Danke fürs lesen,

 

Eure Izzie

 

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